Ausgleichsmasse

Mit einer Ausgleichsmasse werden Bodenflächen im Innen- und Außenbereich für Nachfolgearbeiten vorbereitet. In Bereichen wie Kellerräumen oder Garagen werden Ausgleichsmassen auch als abschließender Bodenbelag aufgetragen und nach dem Austrocknen gestrichen. Ausgleichsmassen sind in der Regel Zementverbindungen auf mineralischer oder organischer Basis, die mit Wasser angerührt werden.

Ausgleichsmassen zum Nivellieren großer Bodenflächen

Im Baustoffhandel werden diese Massen meist als Sackware in Pulverform angeboten. Verschiedene Hersteller bieten Ausgleichsmassen auch in flüssiger Form in Eimern an. Die Masse kann nach kurzem Aufrühren gleich weiter verarbeitet werden. Außer Zement sind in Ausgleichsmassen meist auch Gips, Kunstharze und Kunststoffe enthalten. Durch die Zugabe von gemahlenen Kunststoffen wird die gewünschte Flexibilität erreicht. Die Massen werden in der Regel nach dem Verlegen eines Estrichbodens aufgetragen. Ausgleichsmassen werden zum Nivellieren großer Bodenflächen in einer recht flüssigen Konsistenz verarbeitet. Die Masse fließt in entstandene Fugen, Ritzen oder Löcher, schließt diese nahtlos ab und es entsteht eine ebene Oberfläche. Die Ausgleichsmasse muss vor den Nachfolgearbeiten vollständig ausgetrocknet sein. Wie lange die Masse zum Austrocknen benötigt, ist von der Schichtdicke abhängig.