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Exklusiv-Interview:

Fliesenleger Vegliante über XL-Fliesen in Tübinger Koje

Ein echtes Highlight ist sie geworden: Die neue Koje der Tübinger Fliesen-Kemmler-Ausstellung zeigt spektakuläre Neuheiten hautnah – an der Wand die XL-Fliese Maretto mit 3 Meter Kantenlänge, am Boden das ebenfalls übergroße Feinsteinzeug Vivaro in Holzoptik. Dazu kommt neueste State-of-the-Art-Technik wie das innovative LIPROTEC-LED-System von Schlüter-Systems und Schlüter-DITRA-HEAT-Matten als Heizelemente.

Wertvolle Tipps von Fliesenleger-Profis

Aufgebaut haben die Koje die beiden Fliesenleger-Brüder Giovanni und Nicola Vegliante aus Dettenhausen. Ihre Eindrücke und wertvolle Tipps geben sie hier an uns weiter. Sie erzählen uns, was eine perfekt verlegte XL-Fliese mit unglaublichen 3 Meter Kantenlänge ist und wie das innovative Schlüter-LIPROTEC-LED-System mehr Atmosphäre ins Bad bringt.

Giovanni Vegliante, was ist das Besondere an dieser Koje?

„Das Besondere an dieser Koje sind eindeutig die Fliesen. Das Format ist gigantisch. Die Duschwand zum Beispiel konnten wir mit nur einer Fliese verlegen. Das ist bis vor kurzem noch undenkbar gewesen. Genauso wurde der Waschtisch komplett aus einer Fliese gestaltet, sehr elegant und individuell. Auch die Oberflächen sind optisch perfekt. Die Fliesen sehen tatsächlich wie Marmor oder eben Holz aus. Deshalb haben wir besonders darauf geachtet, dass die Maserungen durchlaufen und nicht zerschnitten werden. Außerdem wurden passende Fugenfarben gewählt. So entsteht ein homogenes Gesamtbild, das dem natürlichem Vorbild in nichts nachsteht. Im Gegenteil!“


Was ist beim Verlegen von großformatigen Fliesen noch zu beachten?

„Perfekte Fliesenkanten sind das A und O für ein homogenes Verlegebild. Die Gehrungsschnitte müssen absolut präzise bearbeitet sein. Unsere Fliesen hier haben eine Stärke von nur 6 mm und lassen sich exzellent verarbeiten. Aufgrund der geringen Stärke kann man sie auch sehr gut für Renovierung und Altbausanierung verwenden, denn sie lassen sich sogar auf bestehenden Fliesen verlegen.“

Täuschend echte Oberfläche

Die Fliesenleger-Brüder Vegliante erläutern ausführlich, auf was bei der Verlegung von großformatigen Fliesen zu achten ist. Durch die durchlaufenden Maserungen sieht die Fliese optisch täuschend echt aus und ergibt ein homogenes Gesamtbild.

Mit anderen Worten können großformatige Fliesen auf jedem Boden verlegt werden?

„Genau. Wichtig ist nur, dass der Untergrund tragfähig, trocken, fest, rissfrei und eben ist. Mit einer entsprechenden Vorarbeit an Grundierung und Nivellierung ist das kein Problem. Und gerade bei einer Verlegung auf bestehenden Belägen schützen Entkopplungsmatten die Fliesen vor Spannungen. Insgesamt sind XL-Fliesen für alle Räume und Anwendungen geeignet. Was für die Verlegung noch wichtig ist, sind ausreichend breite Zugänge, damit die Fliesen sicher in das Gebäude getragen werden können, und ein Arbeitstisch, auf dem man sie ganz ablegen kann. Großformate sollten zudem immer durch zwei Personen verlegt werden. Und es ist sehr gut, wenn der Handwerker schon Erfahrung beim Verlegen von großformatigen Fliesen hat.“

Schlüter®-KERDI-BOARD

Als Untergrund wurde ein Schlüter®-KERDI-BOARD verwendet. Das ideale Trägermaterial dient zur Konstruktion von Waschtischen, Ablagen und Regalelementen. Das wasserbeständige Material kann sehr leicht mit einem Cuttermesser zugeschnitten und so individuell gestaltet werden.

Was halten Sie persönlich vom Trend zur großformatigen Fliese, Nicola Vegliante?

XL-Fliesen sehen schon sehr gut aus. Sie wirken großzügig und modern. Durch den geringen Fugenanteil sind sie außerdem leichter sauber zu halten, gerade in bodenebenen Duschen. Und wenn sie sich auf bestehende Beläge verlegen lassen, spart das Zeit und Geld und macht weniger Schmutz, als wenn die alten Fliesen entfernt werden müssen. Für mich als Fliesenleger bedeutet der Trend aber auch, dass ich durchgängige, nahezu vollflächige Verlegebilder entstehen lassen und praktisch grenzenlos arbeiten kann – fast wie ein Steinmetz. Da spricht ästhetisch und funktional schon sehr viel für Fliesen im Großformat.“

Präzise und genau

Ein Zeichen für perfekte Arbeit sind feine Gehrungsschnitte an den Kanten. Statt Abschlusschienen kann man die Fliese auf Gehrung schneiden und so für eine homogene Wirkung des Materials sorgen.

Stichwort Steinmetz: Sehen Sie Vorteile von Feinsteinzeug gegenüber Naturstein?

„Naturstein, wie Marmor zum Beispiel, braucht eine gewisse Stärke, damit er beim Verarbeiten nicht reißt. Bei der Fliese hier haben wir eine Stärke von 6 mm – daraus ergibt sich ein klarer Gewichtsvorteil. Echter Marmor würde mehr als das Doppelte wiegen. Hinzu kommt, dass man Feinsteinzeug trocken schneiden und damit direkt auf der Baustelle bearbeiten kann. Naturstein dagegen muss in einer Werkstatt geschnitten werden. Das bedeutet für den Kunden natürlich einen entsprechenden Mehraufwand.“


Sie haben vorhin die bodenebene Dusche angesprochen. Wie ist Ihre Meinung zu diesem Trendthema?

Die bodenebene, begehbare Dusche wird ja sehr schön in der Koje präsentiert, da muss man fast nichts mehr zu sagen. Sie hat eine tolle, moderne und großzügige Ästhetik. Sie bietet Komfort und Sicherheit. Wir haben hier eine Linienentwässerung verbaut, die KERDI-LINE von Schlüter, die wirkt zeitlos elegant. So hat man bestimmt eine Dusche, die einem lange Zeit Freude macht. Und damit es im ganzen Raum behaglich warm wird, haben wir unter den Wand- und Bodenfliesen noch DITRA-HEAT-Matten von Schlüter verlegt. Ebenfalls eine Lösung ohne Ecken und Kanten.

Schlüter®-DITRA-HEAT ist ein System zur elektrischen Raumtemperierung für den Boden als auch für die Wand. Die Heizkabel werden in der Entkopplungsmatte unter den Fliesen gezielt dort verlegt, wo der Fliesenbelag beheizt werden soll. Über den Temperaturregler kann die Heizzeit sowie die Temperatur einfach und flexibel gesteuert werden.

Auffallend schön ist auch die integrierte Beleuchtung. Welche Rolle spielt Licht für Sie als Fliesenleger?

„Licht spielt gerade in Bad und WC eine maßgebende Rolle für das Wohlbefinden. Und die Möglichkeiten, mit der richtigen Beleuchtung eine angenehme, entspannte Atmosphäre zu erzeugen, werden immer vielfältiger. In der Tübinger Koje haben wir dazu eine ganze Reihe verschiedener LED-Elemente verbaut: Unterhalb des Waschbeckens setzt eine Schlüter-LIPROTEC-WS schöne Lichtakzente. Der Spiegel ist mit Schlüter-LIPROTEC-D umrahmt und am Boden wurde die LIPROTEC-LL verlegt, eine lineare Akzentbeleuchtung. Als Blickfang an der Duschtrennwand gibt es außerdem ein vertikal verlaufendes Aluminium-Profil mit eingeklipster Streuscheibe für gleichmäßiges Licht. Dabei handelt es sich um eine Schlüter-DESIGNBASE-QD.“

Lichtprofile eröffnen Ihnen viele schöne Gestaltungsmöglichkeiten von der Küche bis in den Wohnbereich. Als Sockel oder Bordüre nutzen die schlanken Aluminiumleisten moderne LED-Technik zur stimmungsvollen Akzentbeleuchtung von Boden, Decke und Wand.


Herr Vegliante, was spricht für diese Produkte?

„Uns gefällt an den Schlüter-Produkten, dass sie einfach zu verarbeiten sind und sich optimal in die Fliesen einfügen. Das Licht kommt praktisch aus der Fliese heraus. Kunden können sich das manchmal nur schwer vorstellen, deshalb beraten wir sie gern zu den Möglichkeiten. Wo möchte ich was haben? Um diese Frage zu beantworten, kommen wir auch oft zu Fliesen-Kemmler nach Tübingen und schauen uns die Produkte vor Ort an. Die neue Koje ist da ein echtes Aushängeschild.“

Giovanni und Nicola Vegliante, herzlichen Dank für dieses Gespräch.

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